Helgoland Deutschlands einzige Hochseeinsel
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Tagesausflug von Büsum nach Helgoland

Da wir das Oberland zu Fuß und nicht dem Fahrstuhl erklimmen wollen, führt unser Weg weiter an den Hummerbuden entlang in Richtung Binnenhafen. Wir hätten vorher besser einen Inselplan besorgen sollen. Da wüssten wir jetzt wo wir lang müssen. Vor uns auf dem Mittelland sehen wir die alte meteorolgische Station die jetzt der Universität Hamburg gehört. Die Station wird vom "Helmholtz-Zentrum Geesthacht", Zentrum für Material- und Küstenforschung, betrieben. Die "Remote Sensing Group" betreibt dort optische Messungen im Rahmen des AERONET (AErosol RObotic NETwork) und gewinnen Daten zu Aerosolen und optischer Dicke sowie zu Strahlung. An dieser Stelle mein Dank an Hartmut Luedtke der mir mit seinen Informationen über Helgoland sehr geholfen hat.
Seine liebevoll gepflegte Website http://www.welkoam-iip-lunn.de/ mit weiterführenden Informationen zur Insel kann ich nur empfehlen.


Die alte meteorologische Station

Die alte meteorologische Station die jetzt vom Helmholz-Zentrum Geesthacht für Forschungszwecke genutzt wird.



Wir haben den richtigen Abzweig gefunden und machen uns also auf den direkten Weg zum Oberland. Ziemlich steil hier und es wird einem recht schnell warm unter der Windjacke. Die ersten Elektrokarren hatten wir ja schon stehen gesehen. Nun kam uns auch der erste bergab entgegen. Vorbei an der Paracelsus Nordseeklinik sehen wir eine Treppe und so beschließen wir diese Weg zu nehmen. Vor uns sehen wir den 115 Meter hohen Sendemast. Aber bis dorthin ist es noch ein ganzes Stück bergauf.


Ein Elektrokarren kommt uns entgegen

Helgoland ist eine Autofreie Insel. Hier wird alles per Elektrokarren transportiert. Leise summend und ohne Abgase befördern sie u.a. das Gepäck der Gäste.



Für uns Städter sind die Geräusche dieser Gefährte zunächst sehr gewöhnungsbedürftig. Da ich immer auch nach der Akustik Straße frei oder nicht frei entscheide, werde ich mich wohl für die neuen kommenden Elektroautos umgewöhnen müssen. Ansonsten habe ich wohl schlechte Karten, was das erreichen der Rente angeht. Auf ebener Strecke sind diese Karren sehr leise und man nimmt sie als heranrollendes Gefährt zunächst nicht unbedingt war.
Weiter treppauf geht es in Richtung Oberland. Eine erste kurze Verschnaufpause ist angesagt und wir lassen den Blick in Richtung Düne schweifen. Erstaunlich wie schnell sich hier innerhalb von Minuten die Lichtverhältnisse ändern. Eben noch grau und trübe, scheint im nächsten Moment die Sonne und lässt alle Farben erstrahlen. Nur kurze Zeit später war die Wolkendecke wieder geschlossen


Ein wunderschöner Blick auf Helgolands Düne

Erster, wunderschöner Blick auf die Helgoländer Düne.



Weiter geht es nach oben. Ein weiterer Blick zurück gibt einen fantastischen Eindruck wie die Sicht von ganz oben sein wird. Wir sehen die Nordseeklinik, den Binnenhafen und die Reede, den Südhafen und den Vorhafen.


Blick auf Helgolands Hafenanlagen

Die Helgoländer Hafenanlagen mit Binnenhafen, Südhafen, Vorhafen und Reede. Bei dem Gebäude mit dem roten Kreuz auf dem Dach handelt es sich um die Paracelsus Nordseeklinik.



Mittlerweile läuft auch die von Cuxhaven kommende Atlantis ein. Ebenfalls vor Helgoland liegend, der neue Hochseeschlepper Nordic. Einer der stärksten Hochseeschlepper der Welt.


Die Atlantis läuft von Cuxhaven kommend am Hochseeschlepper Atlantis vorbei zur Helgoländer Reede

Die Atlantis, vorbei am Hochseeschlepper Nordic, auf dem Weg zur Helgoländer Reede.



Noch ein Stückchen weiter und wir sind auf dem Oberland. Was für ein Blick ! Wir entschließen uns dem Klippenrandweg zu folgen (na was auch sonst wohl) und werden mit jedem Schritt mit neuen Aussichten belohnt. Auch die Lange Anna kann man schon sehen.


Auf dem Oberland angekommen ist die Lange Anna bereits zu sehen

Vom Klippenrandweg bietet sich ein erster Blick in Richtung Lange Anna.



Rechts von uns sehen wir den Helgoländer Leuchtturm. Er trägt das stärkste Leuchtfeuer in der Deutschen Bucht und sendet seinen Lichtblitz alle 5 Sekunden hinaus auf die Nordsee. Die Nenntragweite des Lichtes beträgt 28 Seemeilen, also 44 Kilometer.


       Der Helgoländer Leuchtturm auf dem Oberland              Der Helgoländer Leuchtturm auf dem Oberland

          Der auf dem Oberland befindliche Helgoländer Leuchtturm.



Der Klippenrandweg bietet mit jeder Biegung die er nimmt neue Ausblicke. Sowohl auf die Klippen, wie auch auf die Insel selbst. Das Wetter war mittlerweile ganz passabel und die Nordsee zeigte sich bei dem jetzt nur noch leichten Wind von einer ganz sanften Seite. Sehr beeindruckt hat uns die Ruhe und die friedvolle Atmosphäre die wir dort oben empfanden. Das kann man nur schwer beschreiben, sondern muss man einfach selbst erlebt haben.


       Blick entlang der Helgoländer Klippen              Rückblick auf Helgoländer Leuchtturm und Sendemast

                       Hunderte Brütende Vögel auf den Klippen.                                      Ein Blick zurück entlang der Klippen bis zum Vorhafen.