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Ostfriesland ist das Land der Windmühlen. Während z.B. in Schleswig-Holstein die meisten Mühlen dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen sind und es nur noch eine Handvoll
erhaltener Mühlen gibt, stellt sich das Bild an der Küste Niedersachsens anders dar. Mit dem Beginn der Motorisierung setzte ein "Mühlensterben"
ein, dem zahllose Windmühlen
zum Opfer vielen. Durch die Aktivitäten von Heimatvereinen oder einer neuen Nutzung durch Privatpersonen konnte letztendlich doch eine größere Anzahl dieser historischen
Bauwerke gerettet werden. Besonders die Kappenmühlen in Form der Galerieholländer sind heute noch weit verbreitet und stellen ein nicht zu unterschätzendes touristisches Gut dar.
Kommen Sie mit, auf eine kleine fotografische Reise zu einigen dieser
Schmuckstücke einer längst vergangenen Zeit.
Die Peldemühle in Wittmund.
Im Jahre 1741 erbaut und somit ältester Gallerieholländer Deutschlands. Die Mühle
war noch bis 1974 in Betrieb, wurde dann aber aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt.
Durch den Heimatverein Wittmund übernommen, wurde die Mühle wieder funktionstüchtig hergerichtet und beherbergt heute u.a. das Heimatmuseum.
Historischer Mühlstein, zur Sonnenuhr umfunktioniert.
Wappen der Müller.
Winkel und Zirkel sind Symbole für den Beruf des Mühlenbauers. Der Mühlstein steht für die Kundenmüllerei und die Walze
für die Herstellung von Roggen- oder Weizenfeinmehl für den Handel, also für die Handelsmüllerei.
Die Seriemer Mühle bei Esens
Der 1804 erbaute Gallerieholländer beherbergt heute ein Museum.
Eine Teestube im Müllerhaus ist über einen Steg von der Mühle aus zu erreichen.
Die Sophienmühle in Wittmund - Carolienensiel.
Erste Erwähnung der zweistöckigen Galeriemühle ist das Jahr 1773. Das Mahlwerk wurde ausgebaut und die Mühle wird heute als Ferienwohnung genutzt.
Sophienmühle Carolinensiel.
Die Nessmer Mühle in Dornum Nesse.
1856 an Stelle einer Bockwindmühle errichteter Galerieholländer. Komplett entferntes Mahlwerk. Beherbergt heute eine Gaststätte.
Mühle in Dornum - Westeraccum.
Imposanter 4 stöckiger Gallerieholländer mit Steert. Nach einem Brand 1920 wurde die Mühle bis 1980 mit Motorbetrieb weiterbetrieben.
Danach verfiel die Mühle zusehends. Später Übergang in Privatbesitz mit anschließender Restaurierung, die 2000 abgeschlossenen wurde.
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